Game of Thrones – If you think this has a happy ending, you haven’t been paying attention.

IMG_5405.pngSieben Staffeln Game of Thrones haben wir angeschaut. Erst zu zweit, später – als Jonathan alt genug war – zu dritt nd schließlich zu viert. Nun kam also die lang ersehnte achte Staffel heraus und wir würden zu fünft sein – dachten wir. Dann kam aber Till dazu. Er hatte zwar selbst ein Abo auf diese Staffel, wollte aber lieber mit Gleichgesinnten schauen. Wir auch! Also waren wir für eine Weile montagabends zu sechst. Manchmal war es auch ein Dienstagabend, an dem wir schauten, denn das Leben ließ montags nicht immer Zeit. Mal lag eine Chorprobe am Montagabend, mal mussten Julian mit Jonathan für eine Mathearbeit üben. Emma und Julian waren zudem einmal nicht dabei, weil sie in Freiburg waren. Nicht schlimm. Wir haben die Folge, die sie verpassten, einfach zweimal angeschaut.

Game of Thrones an Dienstagen zu schauen war nicht einfach. „The night is dark and full of spoilers“. Egal wohin man ging, alle Welt redete über die letzte Folge von Game of Thrones. An jedem Game-of-Thrones-Abend fand das gleiche Ritual statt: Üblicherweise essen wir am Esstisch. Nur in Notsituationen gibt es mal Abendessen am Couchtisch. Parallel zu Game of Thrones gab es immer Abendessen – und da der Fernseher fest an der Wand hängt, mussten wir zwangsläufig of den Sofas sitzen.

Emma hatte nicht alle anderen Staffeln gesehen, brachte sich aber unter Zuhilfenahme von Recaps auf den neusten Stand. Auch sie litt mit und wollte wissen, wie es weitergeht mit den Heldinnen und Helden von Westeros. Glücklicherweise (für Emma) konnten wir mit deutschen Untertiteln schauen. Zuweilen ist es irritierend zu lesen, was gesagt wird – vor allem, wenn die schriftliche Übersetzung von dem abweicht, was gesprochen wird. Bevor Emma und Julian nach Freiburg abfuhren, stellten sie zudem sicher, dass wir die Folge, die sie verpassen würden, noch einmal gemeinsam schauen würden.

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Die Beleuchtung war ein bisschen schwierig, denn diese Serie war sehr cineastisch aufgenommen. Übersetzt bedeutet das so viel wie: Am besten sind alle Lichter aus. Dimmen geht gerade noch so, doch ohne Licht sieht man mehr. Vor allem die Folge „Die Schlacht um Winterfell“ forderte uns heraus. Wir bibberten darum, wer wohl sterben würde und wer nicht. Vielfach waren wir enttäuscht von der Geschwindigkeit, mit der die Handlung fortschritt. Jahrelang waren Figuren langsam aufgebaut worden, Reisen hatten lang gedauert, um Entfernungen zu verdeutlichen und nun ging alles so schnell.

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Ja, und dann war alles vorbei. Bevor wir aber anfangen, noch einmal ab der ersten Folge der ersten Staffel zu schauen, gab es noch ein Making of zu sehen. Wieder schauten wir zu sechst und schmausten. Nun müssen wir die Montagabende ohne den fotogenen Till, Jonathans Freund seit der 5. Klasse, verbringen. Vielleicht fällt uns ja etwas anderes ein, was wir zukünfitg gemeinsam ansehen können. Game of Thrones zu sechst mit anschließenden Diskussionen und Bewertungen war jedenfalls grandios!

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