Überraschung

Bevor ich erzähle, was wir am 1. Juni abends gemacht haben, kommt diesmal ein tagesaktueller Blogeintrag.

Schon lang war uns klar, dass Emma eine Abschiedsfeier bekommen sollte. Dass diese nicht am 15. Juni stattfinden könnte, war auch klar. Schließlich müssen wir am 16. Juni bereits um 6. Uhr im Auto sitzen, denn Emma muss bereits um 9.00 Uhr im Frankfurter Flughafen am Gate „abgeliefert“ werden. Leider sind vor allem Frank und ich nicht mehr in dem Alter, in dem wir die Nacht UND den nächsten Tag durchmachen können …

Also blieb wegen der Sommerkonzerte am kommenden Donnerstag und Freitag nur dieser Samstag. Emma war schon verabredet, so dass wir alles um diese Verabredung herum planten. Da natürlich auch die Leute, mit denen sie am 8. Juni verabredet war, zur Feier eingeladen waren, war das nicht so ganz einfach. Eine Familienfeier wurde erfunden, so dass Emma früh nach Hause gehen musste. Blöderweise wurde diese Planung dann umgeworfen und die Verabredung auf Sonntag gelegt – „Da haben wir mehr Zeit.“

Das wiederum warf unsere Planung über den Haufen. Nun musste eine neue Lösung gefunden werden, damit Emma vorerst nichts von der Feier erfahren würde. Das war aber nicht so schwer. Emma und ich gehen gern gemeinsam spazieren. Ich hatte schon vermutet, dass wir keine Zeit mehr für unseren gemeinsamen Lieblingsspaziergang haben würden, der je zwischen 7 und 10 Kilometer lang ist. (Wenn wir nicht genügend Zeit haben, lassen wir uns nach 7 km abholen. 😉 ) Nun aber bot sich die Chance, noch einmal #emmaswalk zu gehen. Damit war der Rest der Familie für die Arbeit eingespannt.

gruppenbeschreibungNatürlich war eine Whatsapp-Gruppe eingerichtet worden. Da konnten sich die Gäste zu Fahrgemeinschaften verabreden und diejenigen unter ihnen, die am Bahnhof ankommen würden, konnten Jonathan als Abholdienst anfordern. Leider kam auch Unvorhergesehenes dazwischen. Familiäre Todesfälle, spontaner Urlaub und Termine. Doch am Samstagnachmittag stehen noch immer 43 Personen auf der Gästeliste. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und das, obwohl Julian mit dem Abiorchester probt.

Im Vorratsraum lagern img_5543Knabberzeug und Schokoküsse, die Eistruhen sind gefüllt mit noch zu backenden Brezeln. Kuchen sind schon fertig oder backen noch im Ofen. Wir sind emsig wie die Bienen. Freunde haben angekündigt, auch etwas mitzubringen.

Emma packt. Sie ahnt (hoffentlich) nichts. So lang wir noch im Haus sind, kann noch nicht viel passieren. Die Getränke wurden gestern schon besorgt. Sie stehen gekühlt in einem Carportraum. Außerdem haben wir eine große Deutschlandflagge besorgt. Sie soll im Carport aufgehängt und von allen Gästen beschriftet werden. Noch können wir sie nicht aufhängen. Emma würde sie sehen.

Vor dem Spazierengehen gibt es noch Kaffee und Kuchen. Passend zur Jahreszeit ist das im Juni Erdbeertorte. Emma freut sich schon darauf. An dieser Stelle beende ich die Vorberichterstattung. Dann hoffe ich auf ein paar Schnappschüsse, die mir diejenigen, die schon vor 18.00 Uhr da sind, schicken werden.

Leave a Comment