Kuchen backen

Was Emma bestimmt gelernt hat in ihrem Jahr in Deutschland: Kaffee und Kuchen ist wichtig. Korrekterweise müsste es heißen „sind wichtig. Tatäschlich nutzen wir den Ausdruck aber als feststehenden Begriff. Kaffee und Kuchen – das ist eine kleine Feier im Alltag. Das Getränk muss nicht zwangsläufig Kaffee sein. Tee, Milch oder Kakao gehen auch. Statt Kuchen funktioniert jede Art von Gebäck oder Torte. Irgendwann nachmittags nimmt man sich einfach eine kleine Auszeit und schlemmt.

Emma wollte für das letzte Treffen mit dem Tutorium einen Kuchen backen. Es sollte ein Blechkuchen sein – einer, den sie selbst auch gern mag, nämlich Kokoskuchen. Glücklicherweise fiel uns am Montagabend noch ein, dass dieser Kuchen noch gebacken werden musste. Glücklicherweise ist das Rezept einfach und so hatten wir schnell alles zusammengerührt. Emma fand es toll, dass die Maßeinheit für diesen Kuchen Tassen sind. Damit der Kokoskuchen nicht in Vergessenheit gerät, kommt hier das Rezept:

Für den Teig:

2 Tasse/n Zucker
3 Ei(er)
4 Tasse/n Mehl
2 Tasse/n Buttermilch
1 Pck. Backpulver

Für den Belag:

1 Tasse/n Zucker
2 Tasse/n Kokosraspel(Haselnüsse sind auch gut)
1 Pck. Vanillezucker
200 ml Schlagsahne
150 g Butter

Zubereitung

Zutaten für den Teig zusammenrühren und aufs (mit Backpapier belegte) Blech geben. Kokos, Zucker und Vanillezucker mischen und auf dem Teig verteilen. Bei 210 °C Ober-/Unterhitze auf niedriger Schiene 15 bis 20 min backen, bis der Kuchen goldbraun ist.
In der Zwischenzeit die Schlagsahne mit der Butter in einem Topf erhitzen.
Sobald der Kuchen aus dem Ofen kommt, die heiße (wichtig!) Sahnemischung mit einem Löffel auf dem Kuchen verteilen.

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Diesen Kokoskuchen haben wir in Teamarbeit gebacken. Eine rührte, eine schüttete die Zutaten in die Schüssel. Die Krönung erledigte Emma am Ende: Sie schüttete vorsichtig die heiße Mischung aus Sahne und Butter über den fertig gebackenen Kuchen.

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Am Dienstag, den 11. Juni, gab es den Kuchen im Tutorium. Erfreulicherweise waren nicht alle Schüler anwesend, denn es musste schon fleißig für diverse Aufführungen geprobt werden. So blieben genau fünf Stücke Kuchen übrig. Well done, Emma!

Eine kleine Anmerkung am Rand: In den englischsprachigen Ländern  kennt man Vanillezucker nicht. Er kann leicht ersetzt werden durch Vanilleextrakt und Zucker.

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