Acht Fragen – 4

Die nächste Frage ist superschwer zu beantworten. Das Jahr ist vorbei und wir sind so voll von schönen Erlebnissen. Diese Frage sprang mich als erste an, als ich die Mail der netten Mitarbeiterin aus dem Bundestag las. Es sind so viele schöne Dinge. Welche also auswählen? Gibt es etwas, das besonders hervorsticht? Ich fragte in unserer Whatsapp-Familiengruppe nach. Mit folgendem Ergebnis:

Anmerkung 2019-06-20 194450

Valentin hatte es einfacher als der Rest. Er hatte vier intensivere Treffen mit Emma gehabt. Das eine war – wie im Chat erwähnt – nicht so richtig gut ausgegangen. Nachzulesen ist das hier. Blieben also drei. Bei uns war Emma 288 Tage gewesen. Wir haben es also viel schwerer. Was soll ich nur für eine Antwort geben im Interview?

Also gut!

4 – Was war bisher Ihr schönstes Erlebnis mit Ihrem Gastkind?

Emma war 288 Tage bei uns. Schon allein die Zahl lässt mich die Luft anhalten. Wie soll ich da sagen, was am schönsten war? Wir hatten eine so wunderbare Zeit miteinander, da lassen sich einzelne Erlebnisse ganz schlecht herausfiltern. Weihnachten war toll und die vielen Weihnachtsmarktbesuche. Das Wochenende im Margrafenbau war grandios. Wir hatten so viel Spaß miteinander dort. Die Stadtour in Tübingen war klasse und ganz besonders wird mir die gemeinsame Nacht im Familienzimmer in der Jugendherberge im Kopf bleiben. Was haben wir gelacht.

Die Woche in Bayern in den Herbstferien war so schön, da hat jeder einzelne Moment Freude bereitet. Und dann erst der Tag in Salzburg, als wir Mozarts Geburtshaus besuchten. Emma kannte Salzburg aus dem Film The Sound of Music und war berührt davon, die Stadt endlich zu sehen. Oder Emmas spontane Teilnahme an der Marathon-Staffel. Sie war untrainiert, ist immer gespurtet, so weit es ging, um sich dann gehend auszuruhen. Ohne sie hätten Valentin, Jonathan und Jonas nicht starten können.

So viele schöne Orte und Dinge, die wir gemeinsam gesehen haben. Nicht zu vergessen unsere Spaziergänge an der Fulda entlang. Immer wieder gemeinsame Gespräche. Die Freude darüber, wenn Emma am Samstagabend früh von Freunden nach Hause kam, um abends mit ihrer Familie zusammen zu sein.

Emma hatte sich vorgenommen, dieses Jahr in Deutschland zu ihrem YES-Year zu machen. Durch diese positive Einstellung waren positive Erlebnisse einfach vorprogrammiert. Bei uns war es so lustig, wir haben sogar im Mai Rockin around the Christmas Tree gesungen!

 

Comments

    1. Author

      Das lohnt sich – man traut sich gleich eine Menge mehr zu und erstaunlicherweise klappt auch fast alles 😎

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