Oktoberfest

Was wäre ein Aufenthalt in Deutschland ohne den Besuch des Oktoberfests? Für viele ausländische Gastschüler scheint das Oktoberfest tatsächlich ein Synonym für das Leben in Deutschland zu sein. Eine Art Wahrzeichen, das – so glaubt der eine oder andere – das ganze Jahr über erreichbar ist.

Ein idyllisches oberbayrisches Dorf oder die quirlige Hauptstadt Berlin – mehr können sich viele unter Deutschland nicht vorstellen. Alles, was zwischen diesen beiden extremen liegt, ist Terra incognita. Emma gefällt es auch in der Mitte Deutschlands. Die Herbstferien wollten wir trotzdem nutzen, ihr ein wenig vom Süden Deutschlands zu zeigen.

Am 7. Oktober war für Julian mit dem Erntedankgottesdienst der letzte Tag seines Berufspraktikums gekommen. Der 7. Oktober das war auch der letzte Tag des Oktoberfests und obwohl die bei Juba Risirung Deutschlands total nervt, beschlossen wir, dass ein Besuch der „Wies’n“ unabdinglich sei. Gegen 17:00 Uhr trudelten wir in München ein. Lederhosen und Dirndl, soweit das Auge reichte. Erfreulicherweise war am letzten IMG_2016Abend nicht so viel los. Wir schauten in ein Festzelt, wo es schon hoch herging. An Unterhaltung war nicht zu denken.

Darum ging es schnell wieder ab nach draußen, wo die Karussells uns lockten. Achterbahn und Riesenrad Kettenkarussell und Überschlag, damit können wir viel eher etwas anfangen. Trotz horrender Preise – sieben Euro pro Person für 1 Minute 30 Sekunden – die Fahrt im Kettenkarussell musste sein. Hoch hinaus ging es, so dass wir nicht nur einen tollen Blick auf München hatten, sondern auch ganz aus der Ferne die Berge sehen konnten.img_20251.jpg

Julian und Emma, die beiden Verrückten, gönnten sich im Anschluss noch ein wildes Überschlagskarusell. IMG_2047

Alle anderen begnügten sich mit dem Zuschauen. Manchmal reicht das. Mit einem Bummel über die Theresienwiese, vorbei an der Bavaria, schlossen wir unseren Oktoberfestbesuch ab.

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